Musik
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Wir schreiben einen Song

Zwei Monate nach unserem Auftritt haben wir uns mal wieder zusammengefunden, um zu klären, was wir jetzt im zweiten Halbjahr machen wollen. Nach einem Blick auf den Urlaubsplan haben wir allerdings festgestellt, dass wir keinen weiteren Auftritt auf die Reihe bekommen. Da unsere Firma allerdings 25-jähriges Jubiläum feiert, wollen wir irgendetwas dazu beitragen. Die Frage war nun was?

Nach einigem hin und her haben wir uns für ein kleines Ständchen entschieden und da gingen die Probleme auch schon los. Wir haben noch niemals einen Song geschrieben und so ganz ohne Vorkenntnisse nun ein Jubiläumslied schreiben? Schwer – sehr schwer! Wir haben uns zusammengesetzt und wegen dem Text überlegt. Also mir persönlich ist bis auf einen blöden Satz wirklich rein gar nichts eingefallen! Ich hielt mich ja eigentlich immer für recht kreativ, aber so auf Krampf zu etwas ganz Bestimmtem einen Text ausdenken? Da war ich raus.

Zumal man ziemlich schnell im Deutschen auf Einfachreime kommt. Was meine ich damit? Ein Beispiel: Wir wünschen dir alles Gute – Wie ist dir heut zu Mute? (Blöder Reim, aber ich denke, so wisst ihr, was ich meine.)

Wenn man so etwas macht, rutscht man ganz schnell in die Volksmusikschiene und das wollten wir auf keinen Fall. Wirklich gut voran sind wir nicht gekommen. Doch dann kam jemand auf die Idee, es erst einmal mit bereits vorhandenen Liedern zu versuchen und nur den Text zu ändern. Ein paar aus unserer Band haben dabei ziemlich Kreativität bewiesen und einen ganz ordentlichen, teils lustigen Text zu Stande gebracht. Mein Freund und ich haben es dann noch auf die Melodie angepasst und jetzt sitzt erst einmal das grobe Lied.

Momentan basteln wir noch an den letzten Feinschliffen bei den Sätzen und an der Instrumentierung.

Das sind jetzt also quasi unsere Anfänge. Doch ich möchte gerne mehr. Ich habe auch vor einer Weile „Songwriting für Dummies“ gekauft. (Auch wenn der Titel irgendwie blöd klingt, der Inhalt ist wirklich richtig gut.) Leider bin ich im Moment total unkreativ. Es gibt ja so bestimmte Themen, die in den meisten Liedern vorkommen. Das wohl mit Abstand häufigste Thema ist die Liebe. Ich finde allerdings Lieder mit diesem Inhalt nur bedingt gut und möchte mich dem nicht unbedingt anschließen. Früher war ich ziemlich kreativ, aber ich habe das Gefühl, wenn man ziemlich zu frieden ist, fällt einem weniger ein. An diesem Zustand möchte ich aber natürlich nichts ändern 😀

Ich habe mein Notizbuch für Geschichtsideen immer in der Handtasche, da kommen jetzt auch Textideen hinein. Ich habe mir auch vorgenommen, mal wieder mehr Musik zu hören und dabei mehr auf den Text zu achten, nur leider ist der Klinkenanschluss von meinem Handy leicht defekt, so dass ich darauf nicht wirklich gut Musik hören kann. Also bleibt dafür nur zu Hause und da höre ich auch nicht so viel. Naja..

Schauen wir mal, ob wir euch irgendwann mal unser wirklich eigenes Lied präsentieren könnten. (Ich fänds natürlich total cool, wenn ichs selbst zu Stande bringen würde.)

Kürzlich habe ich mir ein Ipad Mini zugelegt. Auf den Ipads vorinstalliert ist die App Garage Band, welche ich durch meinen Freund kennengelernt habe. Eine bessere App zum Musik machen kann ich mir nicht vorstellen (und habe ich bisher nicht gefunden.) Momentan spiele ich aber nur damit herum. Mit der App hat man Gitarre, Bass, Drums, Piano und Streicher. Man kann sich von der App helfen lassen, und auf „easy mode“ gehen, dort drückt man dann nur die Akkorde und kann sich sogar komplexere Musik dazu abspielen lassen. Außerdem kann man die Tonart vorwählen, dabei werden automatisch alle Töne entfernt, die nicht dazu gehören. Wenn man kaum Ahnung von Musiktheorie hat – so wie ich – ist das echt praktisch. Ich hatte zwar früher Keyboardunterricht, aber irgendwie habe ich dort nichts über die Musiktheorie gelernt. Vielleicht sollte ich das mal noch nachholen. Mein Freund weiß da ja einiges mehr als ich 🙂

Noch ein Schwank von unserem letzten Treffen: Unser Gitarrist hatte keine Zeit, weswegen mein Freund vom Rhythmus zur Gitarre wechselte, damit wir ein Harmonieinstrument hatten. Ich hab dann versucht beim Singen den Rhythmus am Cajón zu spielen… wie ihr euch vorstellen könnt, gelang mir das nicht so. Da wir aber mal Gesang, mal nur Instrumente mit Rhythmus zum Merken aufgenommen haben, habe ich dann mit einem Shaker-Ei und dem Cajón den Rhythmus gemacht. Und man, was bin ich schlecht.. es war wirklich total einfach: Bämm – Shake – Bämm Bämm – Shake – Bämm – Shake – Bämm Bämm -Shake usw. Irgendwie kommt man da total schnell raus, wenn man sich auch nur ganz kurz ablenken lässt. 

War aber an sich total lustig und ich war überrascht, wie laut so ein Cajón sein kann.

Gut, das wars jetzt mit dem langen Text von mir. Demnächst kommen mal wieder ein paar Fotos 🙂

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