Musik
Schreibe einen Kommentar

Auftritt 9. Juli

Die letzten Monate haben wir ja auf den Auftritt hingearbeitet, weswegen ich ziemlich wenig Zeit für andere Dinge hatte. Was wohl am meisten interessiert ist vermutlich: Wie war´s?

Gleich noch vorweg, ich habe leider noch keine Bilder und Videos zur Verfügung, hoffe, dass das aber in den nächsten zwei Wochen passieren wird. (Bzw. wir haben schon ein Video, aber die Audioqualität kann man niemanden antun. Hoffen wir, dass die Audioqualität des zweiten Videos besser ist.) Passend zum Stressabfall bin ich auch erst einmal krank geworden, weswegen sich der Post jetzt etwas verzögert hat.

Am Anfang hatte ich ein schlechtes Gefühl, da drum herum vieles nicht so gelaufen war, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir sind ja eine Firmenband und haben zur Firmenveranstaltung abends gespielt. Tagsüber waren Präsentationen an einem anderen Ort bis abends. Wegen Aufbau und Soundcheck wollten wir eigentlich gleich auf dem Firmengelände bleiben, aber das hat alles nicht so funktioniert. Ich konnte erst etwas später zum Soundcheck, wegen Arbeit und die anderen Mitglieder mussten zu den Präsentationen.

IMG_0525

Unsere „Bühne“ – Handyfoto von meinem Freund

Als das dann alles geschafft war und der Soundcheck begann, kam das nächste Problem. Wir hatten eigentlich unseren eigenen Tontechniker, das hatten die Verantwortlichen aber wohl missverstanden, sodass ebenfalls ein Tontechniker der Firma da war, die die Technik geliefert hatte und der wollte logischerweise seinen Job machen. Während des Soundchecks hatte ich wirklich Bedenken, dass der Auftritt gut wird. Zuerst gab es ständig Feedback, das haben wir dann durch Auseinanderschieben der Boxen gelöst. Nur leider konnte ich mein Sennheiser Mikrofon nicht benutzen. Es war irgendwie viel leiser als die anderen und wenn der Tontechniker es lauter machte, gab es erneut Feedback. Er hat dann nach dem Auftritt auch zu mir gemeint, Sennheiser wäre ja eher ein Sprachmikro und Shure (die wir für den Auftritt hatten) für Gesang. Also das sehe ich irgendwie anders, ich denke, es lag eher daran, dass er seine Shures gewöhnt war und keine Lust hatte, da noch herumzuprobieren. Ich fand es nur schade – wofür habe ich denn mein eigenes Mikro? (Zumal das auch 200 EUR gekostet hat und meiner Meinung nach das Sennheiser verglichen mit dem gleichpreisigem Shure viel viel besser ist.) Soundcheck lief also nicht so sehr zufrieden stellend.

Auftritt 2014

Auftritt 2014

Dann mussten wir noch ziemlich lange warten, bis es losging. Die genaue Zeit stand von Anfang an nicht direkt fest, es hieß, wenn alle gegessen haben. Wir hungerten derweil, weil wir vor Aufregung nichts zu Essen herunterbekommen haben.

Aber! Der Auftritt dann war super! Unser  Tontechniker hat dem anderen immer Hinweise gegeben, welches Lied dran kommt und wann wer lauter/leiser gemacht werden sollte. (Genau deswegen hat man ja eigentlich immer seinen eigenen Tontechniker). Den Leuten hat es sehr gut gefallen und sind auch gut mit abgegangen. Natürlich gab es auch hier und da kleine Probleme. Wir hatten den Laptop an unser E-Piano angeschlossen, um Synthi-Sound zu generieren, leider ist während des Auftritts dann etwas schief gegangen, sodass ich doof am Piano saß und kein Ton heraus kam. Nur ganz am Schluss des Liedes zweimal.

Und bei der Zugabe – Bring me to life – habe ich mich irgendwann verschluckt, sodass der letzte Teil des Liedes ziemlich schwer fiel. Ist aber wohl kaum aufgefallen und mir wurde auch gleich ein Glas Wasser gereicht 😉

Nach dem wir uns also so viele Monate nur darauf vorbereitet haben, war es schon wieder viel zu schnell vorbei. Aber es war einfach super. Wir hatten alle viel Spaß und was eines der schönsten Feedbacks war – die Leute haben bemerkt, dass wir uns verbessert haben. Mich fragten sogar einige, ob ich jetzt Gesangsunterricht nehme 😀

Videos und Fotos gibt es später, wenn sie uns vorliegen.

Außerdem wollen wir endlich mal anfangen, eigene Lieder zu schreiben. Mal schauen, was dabei herauskommt.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Kommentar verfassen