Projekt 52 – KW 20 Graffiti

Gar nicht so einfach, schönes Graffiti zu finden. Ist allerdings auch Geschmackssache. Ich bin da ja gar kein Fan und finde das meiste nicht wirklich schön.

Mir gefallen eher so richtig gute „Zeichnungen“ anstatt nur irgendwelche Schriftzüge.

Und dank meinem Freund habe ich auch so ein Graffiti gefunden.

Kaffee Graffiti

Das ist ein Ausschnitt eines größeren Graffitis von Spike Dresden.

Alle Bilder des Projektes findet ihr hier.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Die Spitzen sind endlich gefallen

Ich habe es gewagt und endlich meine blöden Zuppel-Spitzen abgeschnitten 😀

Ich war bei 95 cm nach SSS (für nicht LHNer unter euch – Stirn-Scheitel-Spitze). Allerdings war das wirklich nur der allerletzte Zipfel und dicht waren die Spitzen schon lange nicht mehr. Damals im Oktober 2014 hatte ich mich auch etwas verschnitten und einfach so gelassen. Dadurch war die unterste Spitze auch noch rechtslastig.

Heute habe ich die Strähnen nach vorn genommen und einfach angeglichen. Dabei habe ich diesmal rechts zu viel geschnitten, so dass links noch etwas angepasst werden musste. Am Ende ist also etwas mehr gefallen, als ich wollte. Aber bereuen tue ich es nicht.

Jetzt erstmal der Schocker (bitte mit Psycho-Musik vorstellen):

Spitzenschnitt

So viel ist auf beiden Seiten gefallen. Vor allem rechts sieht man, wie nötig das unten war. 

Die Länge war vorher eigentlich bei Kreuzbein, aber optisch hat man das nie gesehen. Jetzt sind sie optisch bei Hüfte, das sieht gut aus.

Vorher-Nachher

Und so sieht das Endergebnis aus. Bin sehr zufrieden damit und bereue den Schnitt nicht. Jetzt dürfen sie bitte Richtung Klassik wachsen 🙂

Es sind jetzt übrigens 83 cm.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Projekt 52 – KW 19 Detail

Für das Thema diese Woche habe ich mir endlich Nahlinsen gekauft. Ich hatte die von Polaroid schon länger im Auge, allerdings für meine 50 mm Festbrennweite. Für diesen Durchmesser waren die Linsen allerdings ausverkauft und da es eilte, habe ich mir kurzerhand die Nahlinsen für mein Tamron Reiseobjektiv geholt.

Einen näheren Bericht gibt es demnächst, denn Thema heute ist ja unser Projekt 52.

Ich hatte mehrere Motive zur Auswahl, habe mich letztendlich aber für diese Nahaufnahme einer Pusteblume entschieden.

Pusteblume

Alle Bilder des Projektes findet ihr hier.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Projekt 52 – KW 18 Ein Motiv zwei Varianten

Ein Thema, bei dem man irgendwie alles fotografieren kann und dadurch gar nicht weiß, was man fotografieren soll 😀

Ich hatte wieder eine Portrait-Idee, aber meine Freundin konnte leider nicht.

Am Ende ist es jetzt also wieder etwas ganz anderes geworden und das tolle – ich darf euch ohne Probleme 2! Bilder zeigen.


1Motiv2Varianten
Alle Bilder des Projektes findet ihr hier.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Natürlich Haare färben mit Henna

Mindestens 10 Jahre habe ich mit chemischen Tönungen und Farbe meine Haarfarbe geändert. Rot, dann schwarz, dann wieder rot. Aber wenn man seine Haare lang wachsen lassen möchte, erreicht man meistens irgendwann den Punkt, an dem sie wegen der Chemiehaarfarbe nur noch abbrechen.

Der Punkt war bei mir 2014 erreicht und ungefähr im Oktober des Jahres habe ich mich dann nach den Tipps von einigen Freunden für Henna entschieden.

Da mein Beitrag über das türkische Henna ziemlich gut ankommt, habe ich beschlossen, einen allgemeinen Beitrag über Henna zu schreiben.

Was ist Henna?

Hennapulver Khadi Henna Amla & Jatropha

Henna ist ein Farbstoff, der aus zerriebenen Blättern des Hennastrauches gewonnen wird. Den meisten wird Henna als Farbe, die für traditionelle Zeichnungen auf der Haut benutzt wird, bekannt sein. Doch auch als Haarfärbemittel wird es immer bekannter.

Es gibt viele Anbieter, die Henna verkaufen, weswegen es schwer ist, das Richtige für sich zu finden. Am Besten kauft man reines Henna, in dem keine weiteren Zusätze beigemischt sind oder zumindest nur andere Naturstoffe. Denn es gibt viele Sorten, denen Stoffe beigefügt werden, damit die Farbe schöner leuchtet. Mein türkisches Henna ist auch mit so einem Zusatzstoff versehen.

Diese Stoffe können zu Allergien führen, deswegen sollte man das Henna vorher an einer kleinen Stelle testen oder gleich darauf verzichten – es gibt auch einige Anbieter, die auf solche Zusatzstoffe verzichten. Am besten einfach auf die Inhaltsstoffe schauen. Lawsonia Inermis ist Henna. Wenn das der einzige Inhaltsstoff ist, seid ihr auf der sicheren Seite.

Henna legt sich als schützende Schicht um die Haare, anstatt diese, wie Chemiefarbe, zu zerstören. Es ist also in doppelter Weise besser, als Chemiehaarfarbe.

Was man bedenken sollte, bevor man zu Henna greift: Henna ist entgegen dem Glauben mancher, eine dauerhafte Färbung. Es wäscht sich also nicht nach einiger Zeit wieder aus.

Welche Farben erhält man mit Henna?

Reines Henna färbt je nach Ausgangshaarfarbe orange bis dunkelrot. Bei blonder Naturhaarfarbe ist das Ergebnis eher karottenrot, bei dunklem braun erhält das Haar einen Rotstich, den man nur im Sonnenschein sieht.

Wenn ihr euch wegen des Ergebnisses unsicher seid, probiert das Henna erst einmal an einer versteckten Haarsträhne aus.

Wer die Haare dunkel färben möchte, sollte dafür Indigo benutzen. Soweit ich weiß, ist das aber eine andere Pflanze! Bei blondem Haar ist das Ergebnis hier eher grünlich. Bei dunklerem Haar bis zu blauschwarz.

Außerdem gibt es auch braunes Henna, hier ist meist noch ein Stoff beigemischt.

Und wer seine Haare einfach nur mit Henna pflegen möchte, kann farbloses Henna – Cassia – benutzen.

Vorbereitung

Vorbereitung Henna färben

Bevor man die Farbe auftragen kann, muss man das Henna erst einmal zu einer Paste anrühren. Das macht man mit gekochtem Wasser. (Achtung! Bei Indigo darf das Wasser nicht über 50 Grad Celsius warm sein) Bei rotem Henna gilt: Desto heißer das Wasser, desto intensiver das Farbergebnis.

Mein türkisches Henna habe ich neben heißem Wasser noch mit einer Haarkur vermengt, das Henna von Khadi habe ich laut Tipps aus dem Haarforum mit starkem, schwarzem Tee und etwas Zucker angerührt. (Den Rest kann man übrigens wunderbar noch trinken :D)

breiiges Henna mit schwarzem Tee

Das Ganze sieht dann etwas ekliger aus, als es ist, durch den Tee riecht es aber ganz gut.

Bevor ihr anfangt, zu färben, solltet ihr eure Haare mit einem silikonfreien Shampoo waschen und euch/eure Kleidung noch mit einem alten Handtuch schützen. Außerdem empfehle ich einen Haarfärbepinsel und -handschuhe. Die Handschuhe sind wirklich nötig, da man die Farbe schwer von der Haut gewaschen bekommt.

Färben

Die Hennapaste könnt ihr genauso auftragen, wie Chemiehaarfarbe. Einfach mit einem Pinsel Strähne für Strähne einpinseln.

Henna muss viel länger einwirken, als andere Farben. Je nach dem, was man für ein Ergebnis möchte, beträgt die Einwirkezeit 45 Minuten bis 2 Stunden. Zumindest laut Beschreibung auf der Verpackung. Ich habe meines 4 Stunden einwirken lassen, manche lasse es auch die ganze Nacht auf dem Kopf. Im Gegensatz zu Chemiehaarfarbe schadet es nicht, wenn man eine lange Einwirkzeit hat.

Damit das Henna schön warm bleibt, empfiehlt es sich, Frischhaltefolie um den Kopf zu wickeln und eine Mütze oder ein Handtuch drüber zu ziehen. Außerdem tropft man so auch nicht herum.

Achtung: Wenn ihr kleckert, sofort sauber machen! Wenn das Henna erst einmal angetrocknet ist, bekommt ihr es kaum noch weg.

Woher bekomme ich Henna?

Mittlerweile in jeder Drogerie. Die meisten führen mindestens eine Sorte. Ansonsten führen Reformhäuser und Bioläden ebenfalls Henna.

Vor allem wenn man es erst einmal ausprobieren möchte, ist es besser, das Henna in einem Geschäft zu kaufen. Dort kann man sich die Inhaltsstoffe besser ansehen und hat keine Versandkosten. Die kommen beim Onlinekauf leider meist noch dazu. In einem Bioladen oder Reformhaus können einen auch eventuell die Verkäufer dazu beraten. In einer Drogerie glaube ich nicht unbedingt, dass die Verkäufer viel über Henna wissen.

Die Preise von Henna sind übrigens sehr unterschiedlich. Khadi zum Beispiel kostet etwas über 7 EUR, in der Drogerie bekommt man Henna auch schon für etwas weniger Geld. In einer Packung sind meist 100 g enthalten. Mir persönlich reicht locker die Hälfte einer Packung zum Färben.

Allerdings färbe ich nur die Ansätze und klatsch den Rest noch auf die übrigen Haare. Wenn man wirklich ordentlich jede Strähne färbt, braucht man mit Sicherheit eine ganze Packung, eventuell sogar mehr. Das kann ich aber nicht so genau beurteilen.

Farbergebnis nach 1. Mal Khadi Henna Amla & Jatropha
Farbergebnis nach 1. Mal Khadi Henna Amla & Jatropha

So sehen meine Haare nach dem ersten Khadi Henna Amla & Jatropha Färbeversuch aus. (Nur Henna ausgewaschen, noch kein zweiter Waschgang.) Wie ihr sehen könnt, sieht es bei mir an jeder Stelle irgendwie anders aus. Das Henna mit Amla ist übrigens etwas dunkler, als normales.

Henna Haare in der Sonne
Henna Haare in der Sonne

Und so sehen meine Haare aus, wenn die Sonne direkt drauf scheint. Da sieht man schon eher diesen orangen Hennaton.

Ihr seht also, es ist ziemlich interessant, mit Henna zu färben.

Vor- und Nachteile

 

Vorteile

  • gesünder für euer Haar
  • pflegt zusätzlich
  • bildet eine Schutzschicht um das Haar
  • Ansatz nicht so stark und schnell sichtbar, wie bei Chemiehaarfarbe
  • runtergerechnet meist auch günstiger, als Chemiehaarfarbe
  • sieht natürlicher aus

 

 

Nachteile

  • man muss es selbst anrühren
  • lange Einwirkzeit
  • Auftrag etwas komplizierter
  • die meisten Friseur machen es nicht (falls man nicht selbst färben möchte)
  • es gibt nicht alle Farben – alle haben einen Rotstich
  • nicht so farbintensiv (sofern kein Farbverstärker verwendet wurde, der aber auch nicht so gesund ist.)
  • ich habe durch Henna manchmal trockene Kopfhaut

 

Färbt ihr mit Henna? Wie sind so eure Erfahrungen?

 

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Meine neue Kamera – die Canon 750D

Diese Woche habe ich mir endlich meinen kleinen Traum von einer neuen Kamera erfüllen können, denn meine 1000D habe ich seit meinem 21. Geburtstag, also seit fast 5 Jahren.

Letztes Jahr wusste ich schon, dass ich irgendwann mal ein Upgrade möchte, aber nicht auf welche Kamera. Ich hatte erst überlegt, mir die 100D zu holen, aber so hundertprozentig überzeugt war ich nicht.

Dann hat sich ja mein Freund eine Spiegelreflex gekauft und zwar die 750D und seit dem konnte ich beobachten und selbst ausprobieren, wie toll diese Kamera ist. 

Was gefällt mir besonders an der 750D?

Am meisten begeistert mich neben dem schwenkbaren Display, dass die Kamera ein eigenes WLAN erzeugt und sich damit mit Handy oder Tablet verbinden kann. So kann ich in kurzer Zeit die geschossenen Bilder als Jpeg auf mein Handy ziehen und verschicken oder mir unterwegs auf meinem Tablet größer ansehen, als auf dem Kameradisplay. So kann ich schon unterwegs besser sehen, ob ein Bild gelungen ist, oder nicht.

Außerdem ist die 750D eine sehr lichtstarke Kamera. Unter anderem liegt das daran, dass in ihr eine neue Art Sensor verbaut wurde. Den Unterschied merke ich wirklich sehr.

Mal zum Vergleich:

Geschossen mit der 750D
Geschossen mit der 750D
Geschossen mit der 1000D
Geschossen mit der 1000D

Die Fotos sind komplett unbearbeitet. Ich finde, die Bilder von der 750D sind viel klarer, schärfer und auch ein bisschen heller.

Ich kann also endlich in meiner Wohnung, auch mal bei schlechterem Wetter, tolle Katzenfotos machen! Das war mit der 1000D einfach nicht möglich, die meisten sind verschwommen.

Die 750D hat übrigens 24 Megapixel, die 1000D nur 10 Megapixel. So kann ich zum Beispiel bei einem Foto einen größeren Bildausschnitt wählen, ohne, dass man die einzelnen Pixel schon sehen kann.

Bildausschnitt750D
Bildausschnitt 750D
Bildausschnitt1000D
Bildausschnitt 1000D

Das war natürlich etwas übertrieben, aber ich denke ihr seht anhand der Bilder, was ich meine.

Übrigens liegen zwischen den beiden Kameras 7 Jahre. Da hat sich natürlich einiges getan, zumal die 1000D die Einsteigerkamera schlechthin war.

Ich bin wirklich total glücklich mit dieser Entscheidung und freue mich jetzt auf viele tolle Fotos!

Die 1000D bleibt übrigens trotzdem bei mir, immerhin war sie meine erste Spiegelreflex und mit ihr habe ich sehr viel gelernt.

 

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone

Projekt 52 – KW 15 Spiegel

Das Thema diese Woche war Spiegel.

Ich hatte einige Ideen, aber nichts ließ sich so richtig umsetzen, da ich zu Hause nur einen Schrank mit unterbrochener Spiegeltür und einen Spiegelschrank besitze. 

Am Samstag waren wir dann an der Elbe Kirschblüten fotografieren und dort wollte ich gern eine Spiegelung in einem Brunnen fotografieren, nur leider musste ich dort dann feststellen, dass noch gar kein Wasser darin war. Sehr schade 🙁

Auf dem Weg zur Elbe habe ich ein paar Fotos im Rückspiegel gemacht, weil mir ein Handyschnappschuss auf einer Fahrt nach Hause so gefallen hatte.

Spiegel
Yenidze im Rückspiegel

Und irgendwann bekomme ich noch einen feurigen Sonnenuntergang neben der Yenidze hin *-* 

Alle Bilder des Projektes findet ihr hier.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someone